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Outlet-Center

Der deutsche Immobilienkonzern Frey investiert weiterhin in Outlet-Center

Redaktionsteam 5 Min. Lesezeit

Die Immobiliengruppe Frey baut ihr Outlet-Portfolio in ganz Europa weiter aus; mit rund 90.000 m² Verkaufsfläche und etwa 11 Millionen Besuchern pro Jahr hat sie sich zu einem wichtigen Akteur im europäischen Premium-Outlet-Segment entwickelt.

Der deutsche Immobilienkonzern Frey setzt verstärkt auf Factory-Outlets und signalisiert damit großes Vertrauen in das langfristige Potenzial dieses Formats. Das Unternehmen baut sein Outlet-Portfolio in ganz Europa weiter aus, verwaltet bereits rund 90.000 m² Einzelhandelsfläche und zieht jährlich etwa 11 Millionen Besucher an. Damit positioniert sich Frey als wichtiger Akteur im Premium-Outlet-Segment, in dem Marken zunehmend nach speziellen Standorten außerhalb von Einkaufszentren suchen, um preisbewusste Käufer zu erreichen.

Durch die Konzentration auf Outlet-Center kann Frey stabile Mieterstrukturen mit attraktiven Renditen verbinden, insbesondere in Regionen, in denen der traditionelle Einzelhandel in den Innenstädten unter dem Druck der Online-Konkurrenz und sich ändernder Verbrauchergewohnheiten steht. Die Strategie der Gruppe legt den Schwerpunkt auf gemischt genutzte, erlebnisorientierte Umgebungen, die Shopping, Gastronomie und Freizeit miteinander verbinden, wodurch Outlets eher als Ziele für Tagesausflüge denn als Orte für schnelle Schnäppchenjagden fungieren. Dieser Ansatz stärkt die Mieterbindung und sorgt langfristig für höhere Besucherzahlen.

Für Marken bietet die Partnerschaft mit einem spezialisierten, auf Outlets fokussierten Investor wie Frey eine kohärente Plattform, um Überbestände oder saisonale Lagerbestände zu verwalten und gleichzeitig den Markenwert zu erhalten. Factory-Outlet-Standorte ermöglichen es ihnen, Produkte mit Preisnachlass anzubieten, ohne die Positionierung zum Vollpreis an erstklassigen Standorten in Einkaufsstraßen oder Einkaufszentren zu verwässern. Dieses Dual-Channel-Modell hilft Einzelhändlern, Rentabilität, Lagerumschlag und Kundenakquise effektiver in Einklang zu bringen.

Die anhaltenden Investitionen von Frey in Outlets spiegeln einen breiteren Trend wider: Immobilienkonzerne verlagern ihr Kapital in Formate, die Erschwinglichkeit, Komfort und Erlebnis miteinander verbinden. Die aktive Expansion des deutschen Konzerns deutet darauf hin, dass Outlet-orientierte Portfolios nicht mehr nur eine Nischenstrategie sind, sondern ein zentraler Bestandteil der modernen Einzelhandelsimmobilienplanung in ganz Europa.